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Die besten kostenlosen Museen weltweit

Freier Eintritt ist mehr als ein Sparposten — er bestimmt, wer ein Museum überhaupt zu seinem Haus zählt. Die größten konsequent kostenfreien Systeme bauen heute auf staatlicher Finanzierung auf. Wo das funktioniert, sieht man es am Publikum.

Die Smithsonian-Museen, Washington

Alle Häuser der Smithsonian — vom National Air and Space Museum über das National Museum of Natural History bis zum National Museum of African American History and Culture, dazu Hirshhorn und Freer-Sackler — sind kostenfrei, finanziert aus Bundesmitteln. Eine Woche lässt sich problemlos füllen.

British Museum und die britischen Nationalmuseen

British Museum, National Gallery, Tate Britain, Tate Modern, V&A, Natural History Museum, Science Museum und National Portrait Gallery sind seit 2001 dauerhaft frei zugänglich. Auch große Regionalhäuser — Walker Liverpool, Manchester Art Gallery, Birmingham Museum & Art Gallery — folgen dieser Linie.

National Gallery of Art, Washington

Formal kein Smithsonian-Haus, doch direkt an der Mall gelegen und ebenfalls kostenfrei — eine der wichtigsten europäischen Sammlungen Nordamerikas.

Getty Center und Getty Villa, Los Angeles

Beide Häuser des Getty Trust sind frei; nur das Parken kostet (am Center derzeit 25 US-Dollar). Eine Beobachtungswarte für stetig wachsende Modernebestände.

Italienische staatliche Museen

Italienische Staatsmuseen sind am ersten Sonntag des Monats kostenlos — entsprechend voll. Viele kleinere kommunale Häuser kassieren das ganze Jahr keinen Eintritt; ein Hinweis darauf, wo die ehrliche Tagesplanung beginnt.

Französische Nationalmuseen

Die französischen Nationalmuseen sind von Oktober bis März am ersten Sonntag jedes Monats frei, ganzjährig für unter 26-jährige EU-Bürgerinnen und EU-Bürger. Der Louvre, Orsay und Pompidou sind die meistgenutzten Sprossen dieser Leiter.

Nationale Häuser in Dänemark, Schweden und Norwegen

Das Nationalmuseet in Kopenhagen, das Nationalmuseum in Stockholm und das Nasjonalmuseet in Oslo bieten freien Zugang zu den ständigen Sammlungen. Sonderausstellungen kosten meist Eintritt.

Chinesische Staatsmuseen

Die meisten Provinz- und Stadtmuseen Chinas — Shanghai Museum, Hauptstadtmuseum Peking, Nanjing Museum — sind seit 2008 kostenlos, allerdings mit Reservierungspflicht und Kapazitätsgrenzen. Der Andrang an Wochenenden ist erheblich.

Andere kostenfreie Häuser

Das Hong Kong Museum of History, viele indische Staatsmuseen am Unabhängigkeitstag, kanadische Provinzmuseen an Geburtstagen ihrer Provinz — die Liste der gelegentlichen Eintrittsfreiheit lohnt eine eigene Recherche vor jeder Reise.

Was freier Eintritt nicht ist

Frei heißt nicht uneingeschränkt. Viele Häuser verlangen Zeitfensterbuchungen, lassen sich Sonderausstellungen bezahlen oder begrenzen die Kapazität durch Schlangen. Wer kostenlos plant, plant mit Reservierungsknopf.

Mit der Karte lassen sich Häuser nach Eintrittsmodell filtern — ein Reisetag wird so spürbar realistischer.